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Darstellung aus dem Schlackenwerther Kodex, auch Hedwigkodex genannt, aus dem 14. Jh. Die Mongolen erscheinen nach der Schlacht von Wahlstatt mit dem aufgespießten Kopf Heinrichs des Frommen vor der Stadt Liegnitz. 

Donnerstag, 30. Januar 2020, 18 Uhr
Schlesien im Mittelalter - Vortrag von Prof. Dr. Matthias Hardt, Leipzig

Das von slawischen Gruppen bewohnte Land an der Oder mit seinen Hauptorten Breslau und Oppeln wurde im hohen Mittelalter zunächst von den Fürsten aus der Familie der Piasten in das werdende Polen integriert, in dem es bald ein Teilfürstentum bilden würde. Obwohl auch in dieser Zeit vielfältige böhmische Einflüsse über das Gebirge auf Schlesien einwirkten, dauerte es doch bis ins frühe 14. Jahrhundert, bis das Land ein Bestandteil der "Böhmischen Krone" wurde. In der Zwischenzeit hatte sich Schlesien verändert. Im Jahr 1241 hatte ein Heer der mongolischen Goldenen Horde das Land verwüstet; im Verlauf des späten 12. und im 13. Jahrhundert kamen auf Einladung der schlesischen Fürsten zahlreiche westliche, meist deutsche Zuwanderer ins Land, die gemeinsam mit der ansässigen Bevölkerung neue Siedlungen und Städte aufbauten und im Gebirge den Bergbau intensivierten. Im Vortrag sollen die geschichtlichen Zusammenhänge erklärt werden, die Schlesien im Mittelalter ausmachten.

Eintritt 3 Euro.